Kannste dir nicht ausdenken: Die Vorteile.

Mit der Intention, Nachteile der Eisenbahn zu lösen, hat das Bundesverkehrsministerium im Jahr 1969 eine Studie in Auftrag gegeben, die prüfen sollte, welche Vorteile eine Magnetschwebebahn liefern würde. So ist der Transrapid entstanden, welcher wortwörtlich das Rad neu erfand. Alle Quellen sind am Ende dieser Seite einsichtbar.

Kontaktloses Schwebesystem Der Transrapid berührt während der Fahrt nie den Fahrweg. Der Vorteil ist, dass dabei praktisch kein mechanischer Verschleiß entsteht² , der Zug viel leiser ist, keinen Feinstaub erzeugt / aufwirbelt (ICEs jährlich bis zu 4.9 Tonnen³ ), und dieser viel schneller beschleunigen und abbremsen kann.

Energieverbrauch Bei 300 km/h verbraucht der Transrapid mehr als 30% weniger Strom, als ein ICE3. Grund dafür ist das Fehlen des Rollwiderstands und das nahezu halb so schwere Leergewicht bei gleicher Sitzplatzanzahl verglichen mit dem ICE 4.¹´³ 

Steigungsfähigkeit Der Transrapid bewältigt Steigungen bis zu 10% problemlos, während herkömmliche Hochgeschwindigkeitszüge bereits bei 4% an die Grenzen kommen.¹

Langlebigkeit Aufgrund des fehlenden mechanischen Verschleißes und der eingesetzten Fahrwegbauweise hält eine Strecke doppelt so lange als ICE Gleise: mindestens 80 Jahre, anstatt maximal 30-40 Jahre.¹

Wirtschaftlichkeit Eine Transrapidstrecke ist trotz der fast doppelten Geschwindigkeit gegenüber des ICE4 nicht erheblich teuerer. Die Wartungskosten sind beim Transrapid ungefähr 70% geringer als beim ICE, aufgrund der nahezu nicht bestehenden mechanischen Abnutzung. Die Investitionskosten für den Bau einer Strecke sind dabei nicht einmal teuerer, verglichen mit dem ICE. On-Top zahlt sich diese Investition aufgrund der minimalen Wartungskosten bereits in kurzer Zeit über den eigenen Umfang hinaus aus. ¹

Geschwindigkeit Der Transrapid kann eine theoretische Geschwindigkeit von bis zu 557 km/h erreichen. Das entspricht der Auslegungsgeschwindigkeit von 500 km/h plus 10% Buffer, die der Transrapid bei 300 Hz Wechselstromfrequenz erreicht.² 

Lautstärke Bei gleicher Geschwindigkeit ist der Transrapid immer leiser, als seine Eisenbahnkonkurrenz. Ein 300 km/h TGV ist mehr als doppelt so laut, als ein 300 km/h Transrapid.¹

Flächenverbrauch Die aufgeständerte Bauweise des Transrapid verwendet gut 85% weniger Fläche als ICE, mit enormen Vorteilen: Keine Bahnübergänge mehr, und landwirtschaftliche Felder können weiterhin im vollen Umfang bewirtschaftet werden.¹

Barrierefreiheit Der Transrapid ist 70 cm breiter, verfügt über größere Türen, und der Einstieg ist stufenlos möglich. Dies macht ihn perfekt für Gehbehinderte, oder Eltern mit Kindern in Kinderwägen, sowohl als auch für die einfache Fahrradmitnahme.² 

Sicherheit Kein anderes Verkehrsmittel ist so sicher, wie der Transrapid. Besonders wegen der umklammernden Bauweise und den redundant gesicherten Bordnetzen/Betriebssysteme kann es zu keinem Ausfall kommen. Unter keinen Umständen kann der Transrapid entgleisen, gar abstürzen. Kollisionen mit anderen Transrapid-Fahrzeugen sind ebenfalls unmöglich, da auf der Strecke immer nur der Teil unter Strom steht, auf dem der Transrapid gerade fährt.² 

Komfort Die Fahrt in einem Transrapid ist jedes Mal ein  Erlebnis. Kein anderes öffentliches Verkehrsmittel fährt so schnell, sanft, und leise, wie der Transrapid.² 

Umwelt Aufgrund aller genannten wirtschaftlichen und ökologischen Vorteilen stellt der Transrapid eine angemessene und bereits zur Verfügung stehende Alternative zu Kurzstreckenflügen und unzuverlässigen, viel zu langen Bahnfahrten dar.

¹ Springer Verlag, Transrapid und Rad-Schiene-Hochgeschwindigkeitsbahn: Ein gesamtheitlicher Systemvergleich

² Georg Siemens Verlag, ZEVrail Glasers Annalen, Transrapid – Innovative Verkehrstechnik für das 21. Jahrhundert, ISSN 1618-8330

³ International Maglev Board Research. Direktlink / Zitate: Deutschlandfunk-Nova, Internationales-Verkehrwesen.de,