Der TR09 war das letzte deutsche Transrapid-Fahrzeug. Anders als seine Vorgänger wurde es erstmals für den Regionalverkehr konzipiert. Neben kleinen technischen Verbesserungen des Magnetfahrwerks wurde ein komplett neues Klimatisierungskonzept entwickelt. Der TR09 war nativ für den vollautomatischen Betrieb konzipiert, welcher 2004 bereits am TR08 erprobt wurde. Ebenfalls wurde erstmals entlang des gesamten Fahrzeugs die induktive Ladetechnologie anstelle der mechanischen Stromschienen des TR08 verbaut, und breitere, vollelektrische Türen wurden entwickelt. Durch eine verbesserte Schalldämmung im Wagenkasten ist der Fahrkomfort für den Fahrgast deutlich gestiegen.

  • Baujahr: 2005 – 2007
  • Betrieb: 2008 – 2011
  • Firma: ThyssenKrupp Transrapid
  • Strecke: 31,8 km Transrapid Versuchsanlage Emsland
  • System: Synchron-Langstator-Linearmotor
  • Luftspalt: 10 mm
  • Nenngeschwindigkeit: 505 km/h
  • Erreichte Maximalgeschwindigkeit: 400 km/h
  • Produzierte Fahrzeugeinheiten: 1
  • Produzierte Endsektionen: 2
  • Produzierte Mittelsektionen: 1
  • Leergewicht: 169,6 t
  • Nutzlast: 40,4 t
  • Sitzplätze: 156
  • Stehplätze: 165
  • Länge: 75,8 m
  • Breite: 3,7 m
  • Höhe: 4,25 m

Verbleib

Der TR09, so wie er heute bei Kemper in Nortrup steht, hat nur noch in einer Sektion seine TFMM (TragFührMagnetModule). ThyssenKrupp Transrapid GmbH hat die restlichen TFMM als Gegenleistung für die Unterstützung beim Transport von Lathen nach Emsland erhalten. Hinzu kommt, dass die Batterien tiefentladen wurden. Schweben könnte also nur noch eine Endsektion – auch das nur mit der „Nabelschnur“. (Eine Art Aufladekabel für den Transrapid).

  • Alle drei Sektionen: Firma Kemper in Nortrup

Die letzte Fahrt